Volkshochschulen sind Orte des lebenslangen Lernens und in Mecklenburg-Vorpommern so präsent wie kaum ein anderer Bildungsanbieter. Welche Rolle sie im digitalen Wandel spielen, erläutert Maren Jakobi, Verbandsdirektorin des Volkshochschulverbands Mecklenburg-Vorpommern e.V. im Podcast „digitales MV“.
Im Gespräch mit Mareike Donath beschreibt Jakobi die VHS als flächendeckendes Netzwerk mit über 150 Kurs-Orten im Land. Als Generalisten bieten sie Weiterbildung von Sprachkursen über Gesundheitsangebote bis hin zum zweiten Bildungsweg und sichern damit eine breite Bildungsgrundversorgung.
Der digitale Wandel prägt diese Angebote zunehmend. Neben Kursen zu IT und künstlicher Intelligenz (KI) kommen digitale Tools in Verwaltung, Marketing und individualisierten Lernprozessen zum Einsatz. Auch viele Seniorinnen und Senioren nutzen gezielt Angebote, etwa bei der Vermittlung von Grundlagen im Umgang mit Smartphones und KI-Anwendungen. Gleichzeitig, so hebt Jakobi hervor, bleibe die persönliche Begegnung zentraler Bestandteil der VHS-Arbeit.
Herausforderungen sieht die Verbandsdirektorin in knappen Ressourcen, veränderten Lerngewohnheiten und einer seit Jahren stagnierenden Finanzierung. Ihr Ziel: die Volkshochschulen als moderne, offene Lernorte langfristig zu sichern und weiter auszubauen.
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